Freizeitheim und OMV laden zum 1. Poetry Slam
Burghausen. Die besten zehn deutschen Nachwuchsdichter treten an. Dieser Dichterwettstreit zeigt sich von seiner kreativsten und aufregendsten Seite: Am heutigen Freitag findet ab 20 Uhr (Einlass 19.30 Uhr) im Knoxoleum der 1. Burghauser Poetry Slam statt. Veranstalter und Organisatoren sind die Freestyle Poets sowie die Veranstalter und Moderatoren MCs Ko Bylanzky und Rayl Patzak. Das Projekt Freestyle Poets ist eine Kooperation des Freizeitheims Burghausen und der OMV Deutschland GmbH zur Förderung von Literatur und Sprache.
Die Teilnehmer stimmen per Applaus über den Sieger ab, wenn zehn der besten deutschen Slammer battlen und dichten, was das Zeug hält. Wer bei einem der nächsten Poetry Slams selbst auf der Bühne stehen möchte, kann sich bei den Freestyle Poets für die Sessions Creative Writing und Rap & Beat Box anmelden.
Nachdem die Freestyle Poets mit ihren Sessions und Workshops im September 2010 erfolgreich gestartet sind, laden sie nun Deutschlands Slam-Elite ein. Zehn der besten deutschen Slammer wollen es im Wettstreit um das geistreichste Gedicht wortgewaltig krachen lassen.
Beim Poetry Slam tragen junge Poeten − auch Slammer genannt − in einem Wettstreit auf der Bühne selbstgeschriebene Texte vor. Jeder Teilnehmer kämpft um die Gunst des Publikums, denn das entscheidet mit seinem Applaus, wer als Sieger von der Bühne geht. Die Waffen der Slammer sind Poesie, Stimme und Körper.
Wer bei einem der nächsten Poetry Slams selbst teilnehmen möchte, kann bei den Freestyle Poets jeder Zeit einsteigen und sein Talent entdecken. Während Lese- und Sprachförderung nach mühsamem Lernen und trockenem Unterricht klingt, weckt das Projekt Freestyle Poets Lust auf angesagte Dichterwettstreite, so genannte Poetry Slams. In Vorbereitung auf die Wettbewerbe finden im Freizeitheim Burghausen regelmäßig die beiden Workshops Creative Writing und Rap & Beat Box statt.
Bei dem Workshop Creative Writing liegt das Hauptaugenmerk auf dem bewussten Umgang mit Sprache und dem Spiel mit Worten. Jugendliche können so ihre Ideen, Wünsche und Gefühle in selbst geschriebenen Texten zum Ausdruck bringen. Im Workshop Rap & Beat Box wird den gereimten Versen mit viel Taktgefühl im Kontext von Hip-Hop-Musik und Beatboxing Leben eingehaucht. Hier werden Techniken zum Verfassen von Raptexten vermittelt und man geht dabei auf Form und Inhalt ein. Die Teilnehmer lernen, ihre Sprache rhythmisch zu gestalten und einzusetzen. Weitere Informationen unter www.freestylepoets.de
− red Quelle: Burghauser Anzeiger vom 15.04.11 −
document.getElementById("J#1365808599blc687cbd7").style.display = "none"; document.getElementById("J#1367965230bl6600afdb").style.display = "none";
Miteinander Musik machen mit Rainer Baumgartner − Schlagzeug, Keyboard, Verstärker vorhanden
Burghausen. Unter dem Motto „3M Session“ steht das nächste musikalische Ereignis im Burghauser Freizeitheim, das zu festen Einrichtung werden soll. Für „Miteinander Musik Machen“ steht „3M“ und eingeladen sind alle Jugendlichen unter 16 Jahren an jedem ersten Donnerstag im Monat. Los geht es am 7. April von 17 bis 19 Uhr.
Nach der Session mit Licky, dem Gitarristen von Unheilig gab es auch eine große Nachfrage nach einer Jamsession ab 16 Jahren in der Disco. Diese wird das erste Mal am 21.Mai stattfinden, von 19.30bis maximal 24 Uhr. Auch dies soll eine feste Einrichtung werden. Und zwar jeden dritten Samstag im Monat. Schlagzeug, Keyboard und Verstärker sind vorhanden. Jegliche anderen Instrumente sind willkommen, müssen aber mitgebracht werden.
In den Osterferien gibt es übrigens eine Kreative Musikwerkstatt vom 27. bis 29 . April jeweils von 14 bis 18 Uhr. Die öffentliche Abschlusspräsentation für jedermann ist am Freitag um 17 Uhr. Wer also bereits ein Instrument spielt oder gerne singt und sich mit anderen zusammentun oder ausprobieren möchte, ist eingeladen zum gemeinsamen Musizieren. Es werden Stücke erarbeitet, in denen sich jeder mit seinen individuellen Gaben und Fähigkeiten einbringen kann. − red-

Der Musiker Rainer Baumgartner lädt zur Session ein. − Foto: FZH
Quelle: Burghauser Anzeiger vom 05.04.11 document.getElementById("J#1367965201bl660055f7").style.display = "none";
Christoph Termühlen ist seit 2002 Gitarrist der Band Unheilig − Seinen Handwerks-Beruf gibt er darum aber noch lange nicht auf
Sein Spitzname ist Licky, sein Markenzeichen eine schwarze Wollmütze, die er möglichst weit ins Gesicht gezogen trägt: Christoph Termühlen trat allein im vergangenen Jahr 95 Mal mit der Aachener Band Unheilig auf − von GZSZ über Carmen Nebel bis zur Salzburgarena haben Unheilig nicht viel ausgelassen. Dabei braucht der 45-Jährige ein gutes Zeitmanagement, weil er wochentags für gewöhnlich am Wurst-Kutter einer Fleischfabrik in Nordrhein-Westfalen steht − Vollzeit, seit 25 Jahren. Ist dieses Doppelleben nicht unglaublich stressig? Termühlen zögert, zuckt mit den Schultern und sagt dann ruhig, fast schon bedächtig: „Das Showgeschäft ist so schnelllebig, wer weiß, wo wir mit der Band in zwei Jahren stehen. Da muss ich mich absichern und außerdem gibt man einen Job nach 25 Jahren nicht einfach so auf.“
Früher Sportgaststätten, jetzt Millionen-Verkäufe Licky weiß, wovon er spricht, er ist seit 2002 Gitarrist von Unheilig und hat die Anfänge erlebt. „Wir haben durchaus vor 20 Leuten in irgendwelchen Sportgaststätten gespielt, so ist das nicht“, erzählt Termühlen. Seit Licky an Bord ist, hat das Quartett unter der Federführung des Grafen fünf Alben herausgebracht. Das letzte, „Große Freiheit“, ging mehr als eine Million Mal über die Ladentheke. Ein Erfolg, den sich der Frontmann und Sänger mit dem Künstlernamen Bernd Heinrich Graf patentieren lässt, weil sämtliche Lieder aus seiner Feder stammen. Für Termühlen aber ist und bleibt es ein Traum, allein von der Musik leben zu können. „Das wäre schon ’ne feine Sache, wenn ich mich voll und ganz darauf konzentrieren könnte und auch für meine eigenen Sachen wieder etwas mehr Zeit fände.“ Der gelernte Metzger spielt seit seinem achten Lebensjahr Gitarre. Das Erstaunliche: Er hatte nie Unterricht. „Das war zu teuer. Ich hab einfach Platten aufgelegt und versucht, das nachzuspielen − hat geklappt.“ Termühlens besonnene Art wirkt locker und zufrieden, aber man merkt auch, dass ihm die Tour in den Knochen steckt. Was nicht heißt, dass er leergespielt ist. Licky macht privat völlig andere Musik als bei Unheilig. Sie ist „irgendwie rockiger, mit englischen Texten − alles handgemacht“, beschreibt er seinen Stil. Bisher kann man Lickys eigene Kreationen, die er alleine einspielt, mischt und schneidet, nur bei Myspace.com unter „gravitycastle“ anhören.
„Hart erarbeitete Fleischerhände“ Jetzt macht Unheilig erst mal bis Juni eine kleine Pause, was für den Metzger aus Nordrhein-Westfalen zum ersten Mal seit einem Jahr freie Wochenenden bedeutet. 2012 wird es dann ein neues Album geben, erzählt er, während er zwischen seinen Fingern eine Zigarette zwirbelt. Seine Hände sind nicht die eines Musikers, sie sind rau, aufgequollen und weisen eine dicke Hornhautschicht auf. „Das sind Fleischerhände“, sagt er, „die sind hart erarbeitet.“ Der Vorteil liegt für ihn eindeutig darin, dass er auch viele Konzerte ohne Plektron spielen kann. „Das hab ich von den Dire Straits, find ich gut.“ Termühlens Chef in der Wurstfabrik ist sein größter Fan, deswegen muss er für die Auftritte mit dem Grafen auch keinen Urlaub nehmen. „Wir schreiben den Dienstplan einfach so lange um, bis mein Fleischerjob mit dem Showbiz vereinbar ist.“ Das Größte, was der bodenständige Westfale im vergangenen Jahr erlebt hat? „Live vor ausverkauften Arenen mit 15 000 Leuten zu spielen, die jede Zeile mitsingen können, die bei manchen Songs anfangen zu weinen und bei der Musik den Emotionen freien Lauf lassen − das ist tatsächlich ein fantastisches Erlebnis.“Alexandra Königseder

Macht Musik, seit er acht Jahre alt ist: Christoph Termühlen aus Ochtrup in Nordrhein-Westfalen ist völlig auf dem Boden geblieben und geht einer Vollzeitbeschäftigung als Metzger nach − obwohl er seit über acht Jahren Bandmitglied von Unheilig um Frontmann „Der Graf“ (kl. Bild) ist. Als er seinen ehemaligen Kollegen und Freund Dirk Hermes in Burghausen (Lkr. Altötting) besuchte, nahm er sich Zeit für ein Gespräch. − Fotos: Königseder/dpa
Quelle: Burghauser Anzeiger/Popkultur/01.04.11 document.getElementById("J#1365808603blc687d76c").style.display = "none";
Freizeitpass bietet für 2,50 Euro 61 ermäßigte bzw. freie Eintritte für Kinder
Burghausen. Hallenbad, Kino, Fußball, Kletterwand, Freizeitpark oder Töpfern: Das Angebot für Familien mit Kindern in der Stadt und Region ist reichhaltig. Doch all die Freizeitmöglichkeiten bedeuten Eintrittsgelder und stellen gerade für Kinderreiche eine finanzielle Belastung da. Um dem entgegen zu wirken, hat die Stadt wieder den beliebten Freizeitpass für 2011 und 2012 aufgelegt, der insgesamt 61 Gutscheine für ermäßigte bzw. freie Eintritte enthält.
Gegen Vorlage des Kinderausweises kann der Freizeitpass im Bürgerhaus, Einwohnermeldeamt, in der Touristinfo und im Familienhaus erstanden werden. Für das erste und zweite Kind kostet der Pass 2,50 Euro, beim dritten ist er kostenlos. Wie Birgit Reineke- Reiprich vom Bürgerhaus und die Familienreferentin Doris Graf mitteilen, wurden heuer 920 Stück gedruckt, im vergangenen Jahr wurden 803 ausgegeben, davon 60 kostenfreiBürgermeister Hans Steindl verweist auf das weitgestreute Angebot, für das Gutscheine im Heft vorhanden sind: Kindertheateraufführungen, Minigolfen, Bibliothek, Museen, Fitnessstudio, Erlebnisparks in der Umgebung oder Plättenfahrten. Neu dabei sind Ermäßigungen auch für Eltern beim Kindertheater vom Cabaret des Grauens, der Wildfreizeitpark Oberreith und Waldwipfelweg St. Engelmar. Das Freizeitheim bietet Ermäßigungen von fünf Euro für Workshops und hat die Gutscheinangebote für Konzerte und Kinderbasteln verdoppelt.

Dieses Heft birgt 61 Vorteile: Bürgermeister Hans Steindl (v.l.), Familienreferentin Doris Graf,Jugendbüro-Leiter Hannes Schwankner und Birgit Reineke-Reiprich (2.v.r.) vom Bürgerhausstellen es im Kindernest im Haus der Familie vor. Den Pass gibt es dort,im Bürgerhaus, der Tourist-Info und im Einwohnermeldeamt. − Foto: Klein
Quelle: Burghauser Anzeiger von 30.03.2011 document.getElementById("J#1365808606blc687e1f5").style.display = "none"; document.getElementById("J#1366438720blec169b68").style.display = "none";
|
|